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Presse

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Badische Neueste Nachrichten Karlsruhe, 23. November 2011

…Einen ersten Programmhöhepunkt stellte dann vor der Pause die Uraufführung des Konzertes „Horizon“ für Klavier und Streichorchester (inklusive Celesta und E-Bass) des 20-jährigen Frank Düpree dar, der ja des Öfteren auch in Personalunion als Pianist, Komponist und Dirigent agiert – so auch hier: Vom Klavier aus mit dem er den horrend schweren Solopart bestritt, leitete er das Orchester. Die im Titel des sehr originellen Werkes angezeigte Erweiterung des musikalischen Horizontes gestaltete sich dabei im ersten Satz vor allem in Richtung Virtuosität, im zweiten in Richtung einer raffinierten Satztechnik und im letzten, mit „Groove“ überschriebenen Satz wurde es jazzig. Frenetischer Applaus schlug Frank Düpree entgegen.

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Pforzheimer Zeitung, 14. Januar 2011

Mit seinen gerade mal 19 Jahren bedient er das Klavier so lässig und souverän, als sei er bereits ein Altmeister seines Faches; nicht minder virtuos bewegt er sich am Schlagzeug. Das allein wäre schon bestaunenswert – doch Frank Düpree, Allround-Talent aus Rastatt, hat offensichtlich das Bedürfnis, seine Musizierleidenschaft an einem großen Klangkörper auszudrücken.
Schon früh erkannten Dozenten eine Dirigier-Begabung bei dem jungen Vorschüler der Karlsruher Musikhochschule. Die Gründung eines eigenen Orchesters war die logische Folge dieser Entwicklung. Seit 2010 begleitet ein Freundeskreis das Projekt – nun sorgten 90 junge Musikerinnen und Musiker des „Young Generation Orchestra“ im ausverkauften Karlsruher Konzerthaus für eine fulminante Premiere.
Genau so ruhig und abgeklärt, wie Frank Düpree ansonsten am Klavier sitzt, steuert er sein junges Ensemble durch dieses anspruchsvolle Repertoire. In Ravels „Rhapsodie espagnole“ lässt er den Klang in allen Farben aufstäuben oder süßlich schweben. Wohltuend sachlich, im schlichten harmonischen Fluss bleibt Samuel Barbers „Adagio for Strings“. Diesem Adagio, das in Spendengalas oft als Unterlage zu Katastrophen-Einspielern herhalten muss, nimmt Frank Düpree umsichtig jeden Kitsch.
Immer wieder gesellt sich der versierte Jung-Dirigent auch unter die Musiker. Erst in einem Percussions-Ensemble, das sich in Gershwins „Kubanischer Ouvertüre“ aus dem Orchester herauslöst und dem begeisterten Publikum kräftig einheizt. Dann in der … „Rhapsodie in Blue“ – dem Reißer zum Schluss, wo Düpree am Klavier virtuos zaubert und die Solo-Passagen sinnlich ausdehnt: Erwartungsgemäß mündet der Abend in großen Jubel, der einige Zugaben (unter anderem „I got rhythm“) einfordert.
Christine Gehringer


 


Pforzheimer Presse vom 15/16-01-2011

Zuhören ist ein Genuss
Entschlossen und eigenwillig geht er seine Interpretationen am Klavier an. Mit diesem Elan setzt Frank Düpree auch sein neustes Projekt in die Tat um: Der junge, erfolgreiche Pianist und Dirigent gründete das „Young Generation Orchestra“, das sich zurzeit auf seinen ersten öffentlichen Auftritt vorbereitet.
Obwohl Düpree erst 19 Jahre jung ist, gehört er als Träger von 60 nationalen und internationalen Preisen bereits zu den sehr bekannten Pianisten. Mit mehr als 90 jungen Musikern will das Ausnahmetalent nun neue musikalische Wege beschreiten.

Mit Beethovens letzter Klaviersonate in c-moll op. 111, Mussorgskys Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ und der sinnbildlichen Verquickung dieser beiden Werke mit Nikolai Kapustins jazzigen „Variations“ als Zugabe machte Düpree klar, wohin der Weg seines jungen Orchesters gehen könnte. Und vor allem: Er bewies enormen musikalischen Gestaltungswillen, ein Potenzial, das auch auf Dirigenten-Ebene erfolgversprechend sein dürfte.

Für einen spritzig-leichten Auftakt des Abends sorgte Düpree mit Haydns Sonate in Es-Dur, Hob. XVI: 49. Warme Klangfarben und viel Gefühl verlieh er dem Adagio, gefolgt von einem verspielt-temporeichen Finalsatz. Bei Beethovens Sonate war es vor allem der zweite, lang gedehnte Satz, bei dem sich der manuell sichere Tastenvirtuose entfalten konnte. Da waren hauchzarte Pianissimi, wunderbare Arabesken und fein betonte Triller zu hören. Dann ein bisschen Swing – denn wie nebenbei ließ Düpree auch Jazzelemente hervortreten.



Zuhören ist ein Genuss!

Geprägt von rhythmischen Steigerungen, Schnelligkeit und beweglichen Dynamiken war auch die Interpretation von „Bilder einer Ausstellung“. Charakteristische, wilde Sprünge beim „Gnomus“, ein Hauch von Verlassenheit beim „alten Schloss“ und ein äußerst rasantes Treiben auf dem „Marktplatz“ – das Zuhören war ein Genuss.

Bericht aus der Pforzheimer Zeitung

Bericht Pforzheimer Kurier

 




Pforzheimer Kurier, 15.Januar 2011

 

Ein vergnüglicher „Auslauf“ für den Flügel

Der junge Frank Düpree erfüllt alle Erwartungen

...Frank Düpree, der an diesem Abend mit Joseph Haydn (Sonate Hob. XVI:49) beginnt und über Ludwig van Beethovens Sonate op. 111 c-Moll bis hin zu Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ in die „Vollen“ greift und dabei zeigt, dass Beethoven sogar jazzige Elemente eingebaut hat, hat aufgrund seines kometenhaften Aufstiegs nun auch einen Manager an seiner Seite. Wolfgang Erdmann übernimmt es, anhand von kleinen Filmen die persönliche Reise des Ausnahmetalents nachzuzeichnen, das bereits 60 nationale und internationale Preise hat und von sich behaupten kann, mit 18 Jahren zu einem der weltweit besten Pianisten gekürt worden zu sein – 2008 in Minneapolis (USA) beim „ePiano competition“. Niedlich wirken die Aufnahmen aus dem Jahr 2003, als er nach einem Konzert in Wiesbaden sein Jackett mit dem viel zu großen Frack des Dirigenten tauschte und kurzerhand den Radetzky-Marsch dirigierte – zur Freude des Publikums.
Dieses hat auch in Pforzheim eine Freude daran zu sehen, wie die Finger von Frank Düpree mit überschallartiger Geschwindigkeit über die Tasten fliegen, mit jugendlicher Wildheit kräftigen Druck ausüben, dann wieder frühe reife zeigend sich zurücknehmen, sanft darüber streichend, als wolle er sich bei jeder einzelnen Taste dafür bedanken, dass sie ihm zu Diensten ist. Das Vergnügen, wenn ein Flügel empfinden könnte, wäre sicher ein gegenseitiges gewesen. Er bekommt sozusagen richtig „Auslauf“.
Frank Düpree spielt frei, ohne Noten. „Er hat das alles gespeichert und kann es abrufen“, sagt sein Vater. Seit 1998 wird er von der Konzertpianistin und Professorin der Staatlichen Hochschule Karlsruhe, Sontraut Speidel unterrichtet.

Susanne Roth


 


Wiesbadener Kurier, 19-12-2010

Kein Wunderkind mehr, aber ein Ausnahmetalent unter den jugendlichen Pianisten ist der gerade 19 Jahre alt gewordene Frank Düpree, der unter anderem Gershwins „Rhapsody in blue“ intoniert, eigentlich ein Stück für Klavier und Orchester: „Und das Orchester spielt er auch noch irgendwie selbst“, kündigt Dieter Kürtens Co-Moderatorin Ulrike von der Groeben an – die Finger des Pianisten fliegen über die Tasten des schwarzen Steinway-Flügels, der zum kompletten Orchester wird.



Die Rhein-Pfalz, Landau - 29. September 2008

 

Teuflisch technische Meisterwerke

Zehn Monate nach seinem außergewöhnlichen Klavierabend in Bad Bergzabern gab der noch immer 16-jährige Pianist Frank Düpree am Samstag ein Benefizkonzert beim Zonta-Club Landau-Südliche Weinstraße auf Schloss Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben.
In der Zwischenzeit hat Frank Düpree weitere bedeutende Preise gewonnen und hatte repräsentative Auftritte. Unter anderem spielte er im Juli bei der Klassik-Matinee beim „Fest“ in Karlsruhe das fünfte Klavierkonzert von Beethoven….

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Badische Neusten Nachrichten, Karlsruhe - 23. September 2008 – von Christiane Voigt

 

Umjubeltes Multitalent

Frank Düpree vom Kulturfond Baden ausgezeichnet

Weler Musikschüler ist gleichermaßen höchst begabt für Klavier, Dirigieren, Persuccion und Komponieren? Welcher 16-jährige gewann bereits mit seinem Können über 60 nationale und internationale Preise? Es ist Frank Düpree, der nun auch den Förderpreis des Kulturfonds Baden erhielt. Zum elften Mal veranstaltete diese privatte Einrichtung die Preisverleihung in der bestens besuchten Lustgartenhalle von Hohenwettersbach…

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Badische Neusten Nachrichten, Karlsruhe - 08. April 2008 – von Christiane Voigt

 

Souverän und präzise

Konzert mit Frank Düpree

Es dürfte wohl kaum einen Musikliebhaber in Karlsruhe geben, der den inzwischen 16-Jährigen, bereits mit 60 Preisen ausgezeichneten, großartig begabten Frank Düpree nicht schon am Flügel oder am Dirigierpult erlebt hat. Jetzt setzte sich das Musiktalent in einem spektakulären Benefizkonzert für das Hospiz „Artista“ ein. Zusammen mit dem von Florian Ganz geleiteten Con-Fuoco-Ensemble, einem großen Orchester aus dem badischen Bietigheim, trat Düpree jetzt im gut besuchten Karlsruher Konzerthaus auf.
Zunächst stand Peter Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, op. 23 auf dem Programm. Voll jugendlichem Elan ging Düpree seinen Klavierpart im majestätischen Kopfsatz an, den er nachgerade aufblühen ließ – immer in gutem Kontakt zum Orchester, das sich um beste Präzision bemühte. So kraftvoll sein Einsatz war, so zart interpretierte der Solist den ruhigen Seitensatz. Würdevoll gelang ihm die Kadenz. Das Andante semplice gestaltete er mit ausgeprägt feinem Klangsinn und gefühlvoller Innigkeit, während er im scherzoartigen Mittelteil technische Brillanz demonstrierte. Im abschließenden Allegro con fuoco ließ der junge Künstler seinen Part in sämtlichen Farben sprühen und funkeln. Sein mitreißendes Spiel löste Begeisterungsstürme aus.
Nach der Pause bewies Düpree sein Talent als Dirigent mit der Ouvertüre zu Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“. Souverän sorgte er mit seinen präzisen und ästhetischen Bewegungen ohne Taktstock für den Fluss der Musik, erwirkte effektives Zu- und Abnehmen der Lautstärken und lockte mit viel Gespür solistische Ecksätze heraus.
Danach ging es noch einmal an den Flügel. Diesmal wurde George Gershwins „Rhapsodie in Blue“ geboten – vom Orchester, das jetzt wieder unter der Leitung von Florian Ganz stand, äußerst spielfreudig wiedergegeben. Mit sichtlicher Freude am Werk lotete der Pianist ebenso temperamentvoll wie feinsinnig die Vielfalt seiner Partien aus. Das Publikum beruhigte sich erst nach Wiederholungen des Schlussteils dieses Werkes und des Tschaikowsky-Klavierkonzerts.



Die Rheinpfalz, Bad Bergzabern - 27. November 2007

Virtuose Verführung

Frank Düprees Klavierabend bei Rotary im Haus des Gastes Bergzabern

Ein hoch anspruchsvolles Programm glanzvoll präsentiert, das hat Frank Düpree am Freitag beim Rotary-Benefizkonzert im Haus des Gastes in Bad Bergzabern. Mit Sonaten von Beethoven und Schubert bewies er seine Gestaltungskompetenz im klassischen Repertoire. Mit Glanzstücken von Liszt zeigte er sein faszinierend virtuoses Potential.

Frank Düpree eroberte sein Publikum im voll besetzten Saal aber weder durch teuflisches Blendwerk noch durch halbseidene Schmeicheleien, sondern ganz echt und wahr durch außerordentliche Technische Reife und Meisterschaft im .Klavierspiel. Die Brillanz und Transparenz seines Vortrags noch in kleingliedrigster Figuration, die ausgefeilte Kultur seines Anschlags, überhaupt die erlesene Klangqualität seines Musizierens sind phänomenal….
Ovationen im Stehen dankten dem viel versprechenden Virtuosen.